Facts & Figures

 

Let’s face the facts:

  • Eine aktuelle Studie beziffert den Anteil weiblicher Studentinnen auf 54% im Musikbereich. Doch die meisten landen schlecht bezahlt in der kulturellen Bildung oder an Musikschulen, nicht etwa in unser Branche, in den Aufsichtsräten und Vorständen oder werden Unternehmerinnen.
  • In den TOP 100 Single Charts liegt der Anteil der weiblichen Interpreten bei nur 26%.
  • Die Köpfe der Erfinder*innen von Musik sind nur zu 15% weiblich.
  • An den deutschen Staatstheatern ist das gespielte Repertoire zu 95% männlich.
  • Unter den 100 erfolgreichsten Radio Songs des Jahres sind laut GEMA 11% der Kompositionen weiblich.
  • Im Jahr 2015 wurden von den TOP 100 Titeln 43 Songs mit weiblicher Beteiligung geschrieben, aber es gab keinen Song, der von einer Frau allein komponiert wurde.
  • Eine aktuelle Studie beziffert den Anteil weiblicher Acts auf Festivalbühnen auf unter 20%. Beteiligte Selbstaufführerinnen liegen zwischen 8-11%.
  • Auch in den Chef-Etagen sieht es nicht anders aus: Bei Warner kommen auf 10 Männer eine Frau, unter den Geschäftsführern gibt es keine.
  • Und beim Nachwuchs ist es ähnlich: An der Popakademie ziehen mehr männliche Bewerbungen auch mehr männliche Studierende nach sich. Das Verhältnis schwankt zwischen 2/3 zu 1/3 und ¾ zu ¼ Frauen.